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Am 21.10.1958 erfolgte der erste Eintrag der Fejo im Handelsregister beim Amtsgericht Bochum. Manfred Schneider und Heinrich Kettemer waren die ersten Geschäftsführer der Fejo.

Anfangs bezog sich die Arbeit der Fejo vor allem auf das Auffangen der Kinderferienbetreuung der Bergwerksgesellschaften.

Diese führten damals mit den noch sehr jungen Auszubildenden im Bergbau betreute Zeltlager und Freizeiten in teilweise eigenen Ferienhäusern durch. Die Chance, über diesen Freizeitweg jungen Menschen gewerkschaftliche Arbeit näherzubringen, ja sie letztendlich dafür zu begeistern, diese Chance sahen die Väter der Fejo bereits bei der Gründung.


Weg von den ausschließlich im Sinne der Bergwerke organisierten Verschickungsmaßnahmen, hin zu der gewerkschaftlich geprägt- und organisierten Freizeit der Fejo. Dabei lag es auf der Hand, alle
Freizeitaktivitäten der gewerkschaftlichen Bergbaujugend in diese GmbH zu integrieren und die Betreuung der Heime zentral zu organisieren - fast alle Bezirke hatten damals eigene Ferienziele und Häuser als Alternative zu den werkseigenen Bergbaumaßnahmen.

Der Bedarf an Jugendfreizeitmaßnahmen war so groß geworden, daß die einzelnen Bezirke mit dem organisatorischen Aufwand überfordert waren. Über die Fejo konnten nun zentral auch öffentliche Mittel beantragt und abgerechnet werden.

Durch die sich immer stärker entwickelnde Sozialpartnerschaft mit den Bergwerksgesellschaften und den durch die Mitbestimmung angesetzten Arbeitsdirektoren ist es uns damals gelungen, die Unternehmen als Mitfinanziers zu gewinnen.

Von Anfang an hatte die Fejo GmbH zwei Standbeine: Das eine waren die Jugendheime die heutigen Jugendtreffs, die vor Ort Freizeitarbeit im gewerkschaftlichen Sinne übernommen haben.

Hierzu ist das Jugendtreff in Oer-Erkenschwick ein gutes Beispiel. Es besteht sogar etwas länger als die Fejo und ist damit eines der ersten und auch ältesten Fejo-Jugendtreff. Es ist repräsentativ für die
Geschichte der Fejo-Jugendtreff allgemein. Auf dem ansässigen Bergwerk wurde in den 50er Jahren ein Schornstein gesprengt. Damals haben die Auszubildenden Steine gesammelt, um daraus ein Jugendtreff zu errichten.

Das zweite Standbein der Fejo GmbH sind die Reisen. Seit Beginn der Fejo-Geschichte wurden diese Reisen durchgeführt. In der ehemaligen IG Bergbau und Energie gab es keinen Jugendfunktionär, der nicht mit der Fejo GmbH seine gewerkschaftlichen Erfahrungen gemacht hat.

Viele Gewerkschaftsfunktionäre haben ihre Wurzel in der Freizeitarbeit, die durch diese Gesellschaft geleistet wurde. Einen großen Anteil daran hatten und haben immer die Aktiv-Reisen, die im Winter wie im Sommer für junge Menschen durchgeführt werden. Dabei hat die Fejo nie den Touch von Neckermann oder TUI bekommen. Jugendreisen mit der Fejo waren immer Gruppenreisen, bei denen die gewerkschaftliche Identität geprägt und ausgebaut wurde.

In den 60er und 70er Jahren wurden wir als Spiel- und Bastelgewerkschaft verschrien. Heute sind die meisten Gewerkschaften begeistert über erlebnisorientierte Ansätze von gewerkschaftlicher Jugendarbeit. Die Fejo-Jugendreisen waren immer geprägt von unserem Jugenddorf Hans-Böckler in Grömitz. Bereits in den 50er Jahren war Lenste das erste Ziel der Fejo.

Zeltlager gaben die Initialzündung für unser Jugenddorf. 1961 war dann der erste Spatenstich zum Bau des Jugenddorfes gemacht. Inzwischen hat es durch umfangreiche Umbaumaßnahmen Anfang der 80er und in den 90er Jahren nahezu eine Runderneuerung erfahren.

Das Ergebnis ist ein kontinuierlich auf Basis der Interessen und Bedürfnisse junger Menschen orientiertes Jugenddorf. Wir sind heute stolz darauf, daß nicht nur in der Hochsaison das Jugenddorf mit seinen 17 Wohnbungalows und 68 Betten ausgebucht ist.

Es ist die Gesamtheit der Angebote und vor allem die Art der Durchführung der Freizeiten, die Jugendreisen mit der Fejo an sich auszeichnet. Dabei spielt es keine Rolle, ob sie in Lenste in unserem
Jugenddorf oder in einem der anderen Orte und Länder, die durch die Fejo angefahren werden, stattfinden.

 

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